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Erfolgreich und unverzichtbar

Mehr ÖDP für Essenbach Beste Stimmung und viele gute Ideen bei der Abschlussveranstaltung

Altheim. Essenbach

Am Donnerstag (05. März 2020) fand im Altheimer Sportheim die Abschlussveranstaltung der ÖDP zur bevorstehenden Kommunalwahl statt. Die Kandidaten stellten sich und ihre persönlichen Ziele ein letztes Mal dem interessierten Publikum vor.

Dabei wurde noch einmal die ganze Bandbreite aller Listenkandidaten deutlich. So berichtete zum Beispiel der 25-jährige Gregor Zellner aus Altheim, dass bestimmte Geräte für den chinesischen Markt aufgrund der extrem dreckigen Luft dort anders gebaut werden müssen, als für den europäischen Markt. „Damit wir auch weiterhin saubere Luft atmen können, kandidiere ich bei der ÖDP“, sagte Gregor Zellner. Die Altheimerin und Sozialpädagogin Manuela Ziegler warb für die Notwendigkeit eines Offenen Jugendtreffs im Markt Essenbach. Die ÖDP habe bereits einen entsprechenden Antrag eingereicht.

Siegfried Gürtler stellte den Gedanken der Gemeinwohlökonomie in den Mittelpunkt seiner Rede. Unser langfristiges Ziel müsse die Erstellung einer Gemeinwohlbilanz für den Markt Essenbach sein. Nicht der Profit von einigen Wenigen dürfe im Vordergrund stehen, sondern das Ergebnis für das Allgemeinwohl, also für alle von einer Entscheidung betroffenen Bürger. Anton Moissl berichtete über seine langjährigen Erfahrungen über Vögel-Kartierungen in unseren Siedlungsgebieten und in der freien Natur. Dort, wo das Brutplatz- und das Nahrungsangebot noch einigermaßen intakt seien, hätten es unsere heimischen Vogelarten leichter, zu überleben. Der Ortsverbandsvorsitzende und Marktrat Stefan Zellner führte aus, dass der ÖDP die Umsetzung der Klimaschutzziele, die Einführung eines vernünftigen Personennahverkehrs sowie eine gesunde und erlebenswerte Natur sehr am Herzen lägen. Linda Zierke, Mutter von vier Kindern, wies darauf hin, wie wichtig eine intakte Familie für die Gesellschaft sei. Es sollte schon möglich sein, dass sich junge Eltern um ihre Kinder und später dann die Kinder wiederum um ihre alten Eltern kümmern können. Diese Arbeit sei sehr wertvoll und sollte daher besser wertgeschätzt und unterstützt werden. Über die geplante Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitung (HGÜ) sowie über die bevorstehende Aufrüstung der Jura-Leitung berichtete Markt- und Kreisrat Wolfgang Hiemer. So seien auch Anschlussleitungen vom Konverter zum Kernkraftwerk sowie eine weitere Anbindung vom KKI zum Umspannwerk in Altheim erforderlich. Die ÖDP stehe für eine dezentrale, regionale Energieerzeugung aus regenerativen Quellen. Das Geld für diese großen Infrastrukturmaßnahmen wäre besser in der Förderung von Power-To-Gas Anlagen, für die Entwicklung von weiteren Speichermöglichkeiten und der Unterstützung von Stadt- und Regionalwerken angelegt.

Listenführerin Renate Hanglberger ging in ihrem Statement auf die Anträge ein, die die ÖDP in das Ratsgremium eingebracht habe. Mit Stolz dürfe man sagen, dass wir erfolgreich wie keine andere Gruppierung unsere Ideen und Anregungen zum Wohle der Bevölkerung umsetzen konnten. So können zum Beispiel durch die von uns angeregte Einführung die Inhaber einer Ehrenamtskarte verbilligten Eintritt in unsere Bäder genießen. Das Ehrenamt sei der Kitt der Gesellschaft und könne gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Die ÖDP sei die Partei der Zukunft. Alles was in unseren alten Wahlprogrammen stehe könne man heute noch genauso unterschreiben. Nur wenige haben bereits vor 20 Jahren von einem Biotopverbund oder von mehr regionalen Biolebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen gesprochen. Aufgrund unseres stetigen Einsatzes seien diese Themen nun bei der Bevölkerung nun angekommen.

Wir möchten mit unserer Arbeit gerne weiterhin dafür sorgen, dass Essenbach lebens- und liebenswert bleibe. Machen Sie uns stark, warb Stefan Zellner, der durch den Abend führte.


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