Mit Sitzungspräsidenten und großem Helau

Zünftige Wahlinformationsveranstaltung der ÖDP beim Luginger

Dass eine Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl auch richtig zünftig sein kann, hat die Mannschaft der ÖDP Essenbach am Unsinnigen Donnerstag beim Luginger gezeigt. Mit guter Laune, viel Spaß und großer Freude gingen die Kandidaten ans Werk und stellten ihre Positionen und Beweggründe für ihre Kandidatur vor.

Zu Beginn überraschte der Ortsvorsitzende und Marktrat Stefan Zellner die zahlreichen Besucher als Sitzungspräsident mit einer launigen Rede:“

„Da Burgermoasta griagt an Job, der is net hart, er wird nämlich Vergnügunswart: Darf zum Geburtstag gratuliern, am Volksfest s erste Bier probiern, muaß am Dienstag hoit a Fassl bringa, für`d Sitzung a wenig was zum dringa, hernach a Brotzeit sowieso. An Rest, do kümmern mia uns scho“!

Und wie das Kümmern der ÖDP`ler ausschaut wurde dann genauer erklärt.

Mit den Richtlinien der Gemeinwohl-Ökonomie habe man klare Vorgaben zur Hand, nach denen das Tun einer Kommune oder eines Unternehmens neu bewertet werden könne, führte Siegfried Gürtler aus. So werde der Erfolg in einer Gemeinwohl-Bilanz nach neuen Maßstäben gemessen. Nicht der Finanzgewinn sei das Ziel, sondern die Mehrung des Gemeinwohls! So werde zum Beispiel die Frage nach den Auswirkungen von wirtschaftlichen Aktivitäten auf die allgemeine Lebensqualität heute und morgen gestellt. Listenführerin Renate Hanglberger zeigte auf, dass die ÖDP-Fraktion sich genau diesen Fragen bereits stellt und es auch weiterhin tun werde. Bei der vor einiger Zeit angedachten Ansiedlung eines Auslieferungszentrums für einen Automobilkonzern bei Unterwattenbach an der B 15 Neu haben wir im Sinne des Gemeinwohls keinen Gewinn für den Markt Essenbach gesehen. Mit Wohlwollen nehmen wir derzeit das Umdenken der Mitbewerber um die Plätze im neuen Marktrat zu diesem Thema zur Kenntnis, bemerkte die Markt- u. Kreisrätin. Sie regte auch an, nicht nur Essenbach sondern die ganze Region zur Gemeinwohlregion auszurufen. Dies sei ein wichtiger Schritt in Richtung achtsamer und nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen, unserer Umwelt und unseren Mitmenschen. Wie wichtig eine gesunde Luft, ein fruchtbarer gesunder Boden und sauberes Trinkwasser für unser Wohlergehen sei, erörterte die Heilpraktikerin und PTA (Pharmazeutisch-Technische -Angestellte) Regina Sandbiller aus Essenbach. „Wenn es unserem Körper gut gehe, fühle sich auch die Seele wohl“, gab sie zu bedenken. Wir alle möchten gerne beitragen, dass unser Markt Essenbach lebens- und liebenswert bleibe. Die nächste Gelegenheit, die Kandidaten der ÖDP-Liste näher kennenzulernen gibt es am kommenden Freitag, den 28. Februar 2020 um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus in Artlkofen.


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