ÖDP verbreitert kommunale Verankerung

Mrasek: „Die letzten weißen Flecken verschwinden“

Die bayerische ÖDP konnte bei der Wahl am Sonntag ihre kommunale Verankerung deutlich erweitern. 380 ÖDP-Mandatsträger gab es bisher schon in den bayerischen Kreisen, Städten und Gemeinden. Von 40 neuen erstmals antretenden Listen haben bis auf eine Ausnahme alle den Sprung in das jeweilige Kommunalparlament geschafft.

Für den bayerischen ÖDP-Chef Klaus Mrasek ist von besonderer Bedeutung, "dass die ÖDP durch diesen Erfolg nun in Regionen erfolgreich ist, wo wir bisher nicht mit Mandaten präsent waren". Das sind die kreisfreien Städte Weiden, Bamberg und Schweinfurt und die Landkreise Fürth, Nürnberger Land, Tirschenreuth, Neumarkt, Bad Tölz, Miesbach, Neu-Ulm und Main-Spessart. Im Landkreis Weilheim-Schongau war die ÖDP bereits über eine gemeinsame Liste im Kreistag, ist diesmal aber erstmal erfolgreich als Einzelliste zur Kreistagswahl angetreten. Hinzu kommen viele neue Listen in kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Mrasek: "Die letzten weißen Flecken schwinden".

In den kreisfreien Städten erzielte die ÖDP ihre besten Ergebnisse in Passau (13,1%), Memmingen (9,4%) und Regensburg (7,1%). Die drei besten Kreistagsergebnisse erreichte die ÖDP in den Kreisen Rottal-Inn (10,1%), Straubing-Bogen (9,4%) und Garmisch-Partenkirchen (7,4%). In den kreisangehörigen Gemeinden gelangen der ÖDP die größten Wahlerfolge in Wurmannsquick (Landkreis Rottal-Inn) mit 33,1%, in Kößlarn (Landkreis Passau) mit 23,8% und in Murnau (Kreis Garmisch-Partenkirchen) mit 23,6%. Einzelne gemischte Listen in kleineren Gemeinden (mit Beteiligung anderer Gruppierungen) hatten noch höhere Ergebnisse.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass die Zahl der ÖDP-Mandate deutlich über dem bisherigen Stand liegen wird. Die Rückmeldungen dauern noch an.


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